Seit einigen Tagen können Sie im angeblich größten Erotikmuseum der Welt die Ausstellung Amora bewundern. Mindest ein Jahr lang...
soll die Ausstellung in Berlin zu sehen sein. Wahrscheinlich bis auch der letzte Touri :-) die Gelegenheit hatte, Amora zu besuchen.
Die Räume, mit rotem Licht ausgeleuchtet, stimmen die Besucher quasi auf eine Tour durch den menschlichen Körper ein. Von der richtigen Kusstechnik bis zur Orgasmuslüge soll das Spektrum reichen.
Hammerhart :-) Zum Ertasten des G-Punkts stehen elektronische Puppen bereit. Hier soll Mutti wohl dem Papi zeigen (ohne das sie leiden muss) :-) wie er vorzugehen hat. Na ja, wer'r braucht, gelle.
Die Beate-Uhse-Ausstellung kommt mit viel Wellness-Sex rüber. Und das Ganze macht den Anschein einer Multimedia-Spielothek für Paare. Eine Zielgruppe, auf die sich der Konzern neuerdings zu stürzen scheint. So hört man eine wohltuende Stimme sagen: "Hallo, ich bin der Penis". Der die Besucher dazu ermahnt sich doch gesund zu ernähren und auf Zigaretten zu verzichten. Vorausgesetzt man will richtig Erfolg beim Liebesakt haben!
Wie jetzt? Sonst geht das Poppen nicht mehr? Haha, Spaß beiseite. Nein, die Uhse scheint jetzt ganz auf dem Wellness-Trip daherzukommen. Thesen, wie neben Tantra und Kamasutra wäre es extrem wichtig, so oft als möglich Beckenbodengymnastik zu machen.
Ich hätte ja eher gedacht, dass man in diesem Muserum von Dildo über Vibrator stolpert. Aber nein, man bekommt Abgüsse realer Geschlechtsteile vorgesetzt. Garniert mit so netten Sachen wie Geschlechtskrankheiten, Hodenkrebs-Vorsorge, erektile Dysfunktion und nachlassendem Spermienfluss. Alles schön auf Tafeln erklärt. Und alles schön mit einem "Wink mit dem Zaunpfahl" garniert.
Ja Hut ab, wenn man da durch ist, fällt einem nur noch der Hausarzt mit seiner "Hamburger Hafenrundfahrt" ein, falls Sie wissen was ich meine :-)
Dann mal viel Spaß in Berlin oder besser lieber bei uns, oder?
Ihr
Thomas Traegner
Rubrik: Erotik, Unterhaltung, Penis, Sex, Meldung des Tages, Berlin





